Essential Code - Internes Expert:innenwissen ist wertvoll, aber gefährlich.


Internes Expert:innenwissen ist wertvoll, aber gefährlich.

Wait what? Wissen soll gefährlich sein?

Zuerst mal sorry für den clickbait, aber die Woche habe ich mich intensiv mit Erik Matt über das Thema "Interne Know-how Engpässe" ausgetauscht (Podcast Folge incoming!) und wir sind uns einig, dass man ruhig etwas hinhalten sollte, damit das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Also worum geht es?
Wenige Personen (oder vlt auch nur eine Person!) sind der/die alleinigen Know-how-Träger:innen des gesamten Unternehmens oder einer Fachabteilung. Ganz tief in der Materie sei es fachlich oder technisch. Was an sich gut ist im Sinne der Effizienz, kann schnell zum Problem werden.

Wieso?
Jetzt stell dir nur mal vor, die Person fällt aus. Langer Krankenstand. Abgeworben. Pension. Such dir etwas aus. Dann stehst du da und hast ein massives Problem. Weil sind wir uns mal ehrlich, interne Dokumentation? Kultur des Know-how-Transfers? Ja eh... Vielfach Wunschdenken.

Nur, wie kann man diese Person(en) ausfindig machen?
Abgesehen davon, dass man mit Menschen wie Erik oder mir zusammenarbeiten kann, um solche Probleme aufzudecken und zu bewältigen, ist die Zeit nach einem längeren Urlaub eine gute Möglichkeit.

Ok ok ok... jetzt höre ich dich schon "Wie Urlaub? So lange kann ich nicht weg sein?" Wenn das wirklich so ist, dann bist vlt du selbst dieser Engpass. ;)

Jedenfalls. Wenn du nach 2 Wochen zurückkommst und deine Firma in der Zeit nicht untergegangen ist (davon gehen wir mal aus), dann widerstehe dem Drang, dich gleich ins operative Geschäft zu stürzen. Sonst setzt die Betriebsblindheit sofort wieder ein.

Nein, bleib auf Distanz und schau dir mal an, bei welchen deiner Mitarbeitenden die meisten Anfragen landen. Wer die meisten Themen lösen kann. Wer im Zentrum der "Aktion" steht. Das sind handfeste Hinweise auf eine gefährliche Konzentration von Wissen und dort kannst du ansetzen.

Hier der Beitrag von Erik zur Nachlese: Experten sind schlecht fürs Geschäft

Anmerkung
Es geht nicht darum, diesen Personen den schwarzen Peter zuzuschieben. Vielfach zerreißen die sich für ihre Kolleg:innen und sind kurz vor dem Burn-out. Die sind froh, wenn man sie darauf anspricht und mit ihnen gemeinsam Wege erarbeitet, wie sie ihr Know-how breiter streuen können.

Wie immer gilt. Mit Baby-Steps zur Erneuerung.

Tool der Woche: Gleap

Weil wir schon bei Know-how-Transfer und so sind. Gleap nutze ich unter anderem für:

  • Customer Success (Bug Reports, Featurewünsche, Fragen, …)
  • Knowledge Base
  • Roadmaps
  • Release Notes
  • Onboarding

So kann ich alles, was ich über meine Produkte in meinem Kopf habe, gut aufbereitet meinen Kund:innen zur Verfügung stellen.

Besonders praktisch finde ich, dass sie so viel in einem einzigen Tool vereint haben. Ich muss mich nicht mehr mit zig verschiedenen Apps herumschlagen. Ganz geschweige von den Kosten. Und es ist ein Tool aus Österreich! Sollte auch nicht unerwähnt bleiben, wie ich finde.

Hier geht es zur Webseite: gleap.io

In diesem Sinne. Ein schönes Wochenende.

LG
David

Disclaimer: Ich stehe in keinerlei Verbindung mit Gleap und werde für die Erwähnung nicht bezahlt. Der Link oben ist kein Affiliate-Link. Wer Gleap cool findet und selbst einsetzen möchte, kann aber gerne meinen Referral Link nutzen. :)

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